Modulare Wohn- und Arbeitswelten

WIE LASSEN SICH WOHNRAUM UND
ARBEITSFLÄCHEN SCHNELLER
REALISIEREN?

Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist eine brisante gesellschaftliche Aufgabe – insbesondere in urbanen Räumen. Aber auch bei Gewerbeimmobilien oder öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser, Schulen oder Kasernen herrscht Handlungsbedarf. Gleichzeitig stehen Bauunternehmen, Kommunen und Investoren unter wachsendem Zeit- und Kostendruck. Modulare Bauweisen ermöglichen es, Gebäude industriell vorzufertigen und vor Ort effizient zu montieren. Dadurch verkürzen sich Bauzeiten erheblich, während Qualität und Planbarkeit steigen.

WARUM GEWINNEN MODULARE
KONZEPTE ZUNEHMEND AN
BEDEUTUNG?

Mit einem Anteil von rund 26 % am Neubau hat sich die Fertigbauweise als relevanter Marktstandard etabliert. Allein 2024 wurden rund 16.900 Wohngebäude in Fertigbauweise realisiert. Der Branchenumsatz der Fertigbauindustrie liegt bei etwa 3,38 Milliarden Euro. 

Modulare Bauweisen sind damit keine Nischenlösung mehr, sondern ein zentraler Baustein der Bauwende.

Quellen: Bundesverband Deutscher Fertigbau / Statistisches Bundesamt

Vorgefertigtes Holzbau Modul für Haus am Kran

WELCHE VORTEILE BIETEN
MODULARE WOHN- UND
ARBEITSWELTEN?

Modulare Bauweisen verkürzen Bauzeiten um bis zu 30–50 %, da Bauteile parallel zur Baustellenvorbereitung industriell vorgefertigt werden. Witterungseinflüsse werden reduziert und Bauprozesse standardisiert, was die Effizienz deutlich steigert.
Quelle: McKinsey & Company (2019), Modular construction: From projects to products; KPMG (2020), Smart Construction

Durch standardisierte Prozesse und Serienfertigung im Werk lassen sich Kosten präziser kalkulieren und Budgetüberschreitungen vermeiden. Studien zeigen, dass modulare Bauprojekte eine deutlich höhere Kostensicherheit aufweisen als konventionelle Bauweisen.
Quelle: KPMG (2020), Smart Construction Report; McKinsey (2017), Reinventing Construction

Modulares Bauen ermöglicht die serielle Produktion von Gebäudeeinheiten, wodurch sich große Wohn- oder Gewerbeprojekte schnell und effizient skalieren lassen. Besonders im urbanen Wohnungsbau gilt dies als Schlüssel zur schnelleren Schaffung von Wohnraum.
Quelle: World Economic Forum (2016), Shaping the Future of Construction; McKinsey (2019)

Modulare Gebäude können durch ihre Bauweise leichter umgebaut, erweitert oder umgenutzt werden – etwa von Wohnraum zu Büroflächen oder gemischten Nutzungskonzepten. Das unterstützt flexible Arbeits- und Lebensmodelle.
Quelle: Arup (2019), Design for Manufacture and Assembly; World Green Building Council (2021)

Die industrielle Vorfertigung reduziert Materialabfälle um bis zu 90 % im Vergleich zur konventionellen Baustelle, da präziser geplant und produziert wird. Gleichzeitig werden Logistik und Energieeinsatz effizienter gestaltet.
Quelle: WRAP UK (Waste & Resources Action Programme), Modular Construction and Waste Reduction; McKinsey (2019)

Modulares Bauen kann die CO₂-Emissionen im Bauprozess um bis zu 20–40 % senken, u. a. durch weniger Transport, geringeren Materialverbrauch und effizientere Produktionsprozesse.
Quelle: McKinsey (2019); World Green Building Council (2021), Bringing Embodied Carbon Upfront

WELCHE ROLLE SPIELT DIESES
THEMA AUF DER MODULAR BUILD?

Die MODULAR BUILD bringt Architekt:innen, Bauunternehmen, Kommunen, Investoren und politische Entscheidungsträger:innen zusammen, um modulare Wohn- und Arbeitskonzepte praxisnah zu diskutieren.

Innovative Quartiersmodelle vorgestellt

Innovative Quartiersmodelle vorgestellt

Best-Practice-Projekte Präsentiert

Best-Practice-Projekte Präsentiert

Regulatorische Rahmenbedingungen beleuchtet

Regulatorische Rahmenbedingungen beleuchtet

Neue Material- und Produktionslösungen sichtbar gemacht

Neue Material- und Produktionslösungen sichtbar gemacht

Die Messe schafft eine Plattform für konkrete Umsetzung - nicht nur für Visionen

Die Messe schafft eine Plattform für konkrete Umsetzung - nicht nur für Visionen

Häufige Fragen zu modularen Wohn- und Arbeitswelten

Modulares Bauen ist nicht grundsätzlich günstiger in den reinen Baukosten, bietet aber eine deutlich höhere Kosten- und Planungssicherheit. Durch standardisierte Prozesse und industrielle Vorfertigung treten unerwartete Mehrkosten seltener auf als im klassischen Bau. Zudem sorgen kürzere Bauzeiten für geringere Finanzierungs- und Projektkosten.
Quelle: https://www.planradar.com/de/modulares-bauen/ 

Die modulare Bauweise gilt als besonders nachhaltig, da sie durch industrielle Fertigung Materialverbrauch und Bauabfälle reduziert sowie CO₂-Emissionen senkt. Zusätzlich können Module oft wiederverwendet oder recycelt werden, was den Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus verringert.
Quelle: https://deutsche-industriebau.de/gruenes-bauen-leicht-gemacht-nachhaltigkeit-im-modulbau/

Modulares Bauen eignet sich besonders für Wohngebäude, Bürogebäude, Bildungs- und Gesundheitsbauten sowie temporäre Nutzungen. Vor allem Projekte mit wiederkehrenden Grundrissen profitieren von der seriellen Vorfertigung und schnellen Skalierbarkeit.
Quelle: https://www.bundestag.de/resource/blob/952002/24faff248c601efd3f2f0d26a4d4ff70/WD-8-024-23-pdf-data.pdf 

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