Serielles Bauen und Sanieren

WIE LASSEN SICH
serielles Bauen

und Sanieren
wirtschaftlich skalieren?

Die Bauwende findet im Bestand statt: Mittlerweile fließen 77 Prozent der gesamten Bauleistung im Wohnungsbau in bestehende Gebäude – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Angesichts dieses enormen Marktvolumens und der verfehlten Klimaziele im Gebäudesektor reicht konventionelles Handwerk allein nicht mehr aus. Serielles Sanieren bietet hierfür den entscheidenden Hebel, um Bestandsgebäude in industrieller Geschwindigkeit und hoher Wirtschaftlichkeit zukunftsfähig zu modernisieren.

Quellen: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung; BBSR; DIW Berlin; Heinze; Statistisches Bundesamt 

WARUM GEWINNEN
serielle
KONZEPTE im Bestand massiv an Bedeutung?

Der Fokus der Bauwirtschaft hat sich drastisch verschoben: Während der Neubauanteil auf 23 Prozent geschrumpft ist, bindet der Gebäudebestand den Großteil aller Kapazitäten. Angesichts von Fachkräftemangel und hohem Kostendruck sind standardisierte, digital geplante und industriell vorgefertigte Elemente die einzig skalierbare Antwort. Praxisprojekte zeigen, dass serielle Verfahren nicht nur die Bauzeit vor Ort drastisch verkürzen, sondern den Energiebedarf von Bestandsbauten innerhalb weniger Wochen um bis zu 90 Prozent senken können.

Quellen: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung; BBSR; DIW Berlin; Heinze; Statistisches Bundesamt 

WELCHE VORTEILE BIETEN
serielle Konzepte im Bestand?

Da die maßgeschneiderten Fassaden- und Dachmodule witterungsunabhängig in Werkshallen produziert werden, schrumpft die Montagezeit vor Ort erheblich. Bei seriellen Sanierungen nach dem Energiesprong-Prinzip kann die Bauzeit vor Ort von zwölf Monaten auf nur zwei Monate reduziert werden. Auch beim Neubau verkürzt die Vorfertigung die Baustellenzeit im Schnitt auf rund sechs Monate.
Quellen: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), 2024; Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, 2023

Die industrielle Standardisierung der Prozesse minimiert unvorhergesehene Risiken. Eine Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung (2025) für die Freiheit zeigt, dass durch standardisierte Planung und industrielle Vorfertigung unter optimalen Bedingungen Einsparungen von bis zu 20 Prozent erzielt werden können.

Durch den Einsatz serieller Lösungen lassen sich hohe Energieeinsparungen von bis zu 90 Prozent erzielen, wodurch neue Perspektiven in der klima- und sozialverträglichen Bestandssanierung eröffnet werden.
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), 2024

Aufgrund der stark verkürzten Bauzeit auf der Baustelle lassen sich serielle Sanierungen meistens im bewohnten Zustand durchführen. Im Idealfall lassen sich diese Projekte sogar mietkostenneutral umsetzen.
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Der Einsatz maschineller Vorproduktion ist eine direkte Antwort auf den massiven Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft. Der standardisierte Prozess ermöglicht mehr Sanierung pro Fachkraft bei gleichbleibend hoher Qualität.
Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, 2023

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Mit Herstellern, Planern und Kommunen vernetzen.

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Die Messe schafft eine Plattform für konkrete Umsetzung - nicht nur für Visionen

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Häufige Fragen zum zum seriellen Bauen und Sanieren

Modulares Bauen ist nicht grundsätzlich günstiger in den reinen Baukosten, bietet aber eine deutlich höhere Kosten- und Planungssicherheit. Durch standardisierte Prozesse und industrielle Vorfertigung treten unerwartete Mehrkosten seltener auf als im klassischen Bau. Zudem sorgen kürzere Bauzeiten für geringere Finanzierungs- und Projektkosten.
Quelle: PlanRadar, 2023 

Um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen, ist eine umfassende energetische Sanierung des Bestands unerlässlich. Langwierige Planungen, hohe Investitionskosten und der Mangel an Fachkräften führen jedoch zu einer unzureichenden Sanierungsquote. Serielle Sanierungen lösen diese Hemmnisse durch Standardisierung und einen hohen Vorfertigungsgrad auf.
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), 2024

Serielles Bauen reduziert die Baukosten signifikant, da durch die Wiederholung standardisierter Prozesse und die Nutzung vordefinierter Bauteile Material- und Arbeitskosten sinken. Zudem minimiert die industrielle Vorfertigung Fehlplanungen und Baufehler, die bei klassischen Bauprojekten oft zu Kostensteigerungen führen.
Quelle: ALLPLAN GmbH, 2025

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