Smart Building und IOT
Wie reduzieren Smart Building Technologien
den Energieverbrauch im Bauwesen?
Im europäischen Kontext entfallen rund 40 % des gesamten Energieverbrauchs sowie erhebliche Anteile der prozess- und betriebsbedingten Treibhausgasemissionen auf den Gebäudesektor. Allein die direkten Gebäudeemissionen belaufen sich in der EU-27 auf rund 489 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, womit Immobilien neben der Energieversorgung und dem Verkehr zu den größten Emissionsquellen zählen. Angesichts verschärfter gesetzlicher Dekarbonisierungsvorgaben steht die Immobilienwirtschaft vor der Herausforderung, Bestände und Neubauten ökonomisch sinnvoll zu optimieren. Herkömmliche Bewirtschaftungsmodelle stoßen dabei an ihre Grenzen. Gefragt sind integrierte, automatisierte Systeme, die Verbrauchsdaten in Echtzeit erfassen, analysieren und alle technischen Anlagen bedarfsgerecht steuern.
Quellen: EEA, Greenhouse gas emission progress in the European Union (EU-27) from 2005 to 2022, with projections for 2030, by sector, 2023; EEA, Total net greenhouse gas emissions in the European Union (EU-27) from 1990 to 2023, 2025
WARUM das
Internet der Dinge (IoT)
die Immobilien-bewirtschaftung transformiert
Die flächendeckende Implementierung von IoT-Infrastrukturen ermöglicht den Übergang von einer reaktiven zu einer vorausschauenden Betriebsführung. Vernetzte Sensoren erfassen kontinuierlich Raumklima-, Belegungs- und Verbrauchswerte. Algorithmen steuern Heizungs-, Kühlungs- und Beleuchtungsanlagen vollautomatisch auf Basis realer Nutzungsmuster. Dies verringert Energieverschwendung, senkt die operativen Bewirtschaftungskosten dauerhaft und sichert die langfristige Werthaltigkeit sowie ESG-Konformität von Immobilienportfolios.
WELCHE VORTEILE BIETET
vernetzte Gebäudeautomation?
CO2-Minderung im Gebäudesektor
Eine beschleunigte Digitalisierung im Immobiliensektor ermöglicht in Deutschland bis zum Jahr 2030 eine Gesamteinsparung von 18,3 Millionen Tonnen CO2, wovon allein 8,7 Millionen Tonnen direkt auf intelligente Smart Buildings entfallen.
Quelle: Accenture, Prognose zum CO₂-Einsparpotenzial des Gebäudesektors durch Digitalisierung im Jahr 2030, 2024
Hohes Einsparpotenzial bei Standard-Digitalisierung
Selbst bei einer gewöhnlichen Standard-Digitalisierung ohne maximale Vernetzungstiefe wird für Smart Buildings ein signifikantes CO2-Reduktionspotenzial von 5,4 Millionen Tonnen ausgewiesen.
Quelle: Accenture, Prognose zum CO₂-Einsparpotenzial des Gebäudesektors durch Digitalisierung im Jahr 2030, 2024
Schließung der nationalen Emissionslücke
Da der deutsche Gebäudesektor mit 103 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten deutlich über dem gesetzlichen Zielwert liegt, sind automatisierte Effizienzmaßnahmen unerlässlich, um den Zielpfad von 62 Millionen Tonnen bis 2030 zu erreichen.
Quelle: Umweltbundesamt, Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen des Gebäudesektors in Deutschland von 1990 bis 2025, 2026
Skalierbare Energieeinsparung in Terawattstunden
Intelligente Gebäudeautomation realisiert massive Effizienzvorteile; für Smart Buildings in Deutschland wird ein prognostiziertes Einsparpotenzial von 66 Terawattstunden (TWh) ausgewiesen.
Quelle: eco; ADAC; INRIX; Arthur D. Little, Prognosen zu Nachhaltigkeitseffekten von Smart Buildings und Smart Homes von 2021 bis 2026, 2021
Gezielte Emissionsminderung im Gebäudebetrieb
Die datenbasierte Steuerung technischer Anlagen adressiert den Sektor an seiner kritischsten Stelle, um die CO2-Emissionen und den Energieverbrauch dort zu senken, wo der größte langfristige Hebel liegt.
WELCHE ROLLE SPIELT DIESES
THEMA AUF DER MODULAR BUILD?
IoT-Sensorik trifft modulare Vorfertigung
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Cybersecurity vernetzter Gewerbeimmobilien
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Konkrete Umsetzung statt bloßer Visionen
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Offene Protokolle für herstellerübergreifende Gebäudeautomation
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Skalierbare Praxisbeispiele smarter Betriebskonzepte
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Häufige Fragen zu modularen Wohn- und Arbeitswelten
Wie steht es aktuell um die CO2-Bilanz und die Klimaziele des deutschen Gebäudesektors?
Der Sektor verfehlt seine Vorgaben derzeit deutlich: Mit einem realen Ausstoß von 103 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten lag die Industrie über dem gesetzlichen Zwischenziel. Um den strengen Zielpfad von rund 62 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2030 einzuhalten, sind tiefgreifende Effizienz- und Automatisierungsmaßnahmen im Gebäudebetrieb unumgänglich.
Quelle: Umweltbundesamt, Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen des Gebäudesektors in Deutschland von 1990 bis 2025, 2026
Wie schneiden Smart Buildings beim Energiesparen im Vergleich zum privaten Wohnsektor ab?
Die Hebelwirkung im gewerblichen und öffentlichen Sektor ist ungleich höher: Während für Smart Homes im selben Zeitraum ein Einsparpotenzial von 26 Terawattstunden prognostiziert wird, realisieren professionelle Smart Buildings mit 66 Terawattstunden mehr als das Doppelte an Energieeinsparung. Das unterstreicht das immense Potenzial für gewerbliche Immobilienentwickler und Planer.
Quelle: eco; ADAC; INRIX; Arthur D. Little, Prognosen zu Nachhaltigkeitseffekten von Smart Buildings und Smart Homes von 2021 bis 2026, 2021
In welchem Verhältnis stehen die digitalisierten Einsparungen zum Gesamtenergiebedarf von Gebäuden?
Der Handlungsbedarf wird bei einem Blick auf den Gesamtmarkt deutlich: Öffentliche und private Gebäude in Deutschland verbrauchen jährlich knapp 1.000 Terawattstunden Energie. Da der Immobiliensektor zudem für gut 30 Prozent der gesamten nationalen CO₂-Emissionen verantwortlich ist, liefert ein effizienterer Energieeinsatz über IoT-Plattformen den dringend benötigten Nachhaltigkeitsbeitrag.
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